abfellen, auffellen, weiter gehts

nachdem ich den samstäglichen frontalcrash mit meinem mountainbike und einem entgegenkommenden auto soweit gut überstanden und einigermaßen verdaut habe, ging es gestern in richtung kals am großglockner – die zweite skitourenwoche.

die entscheidung

ich habe es mir jedoch bis heute morgen vorbehalten, kurzfristig zu entscheiden, ob ich die tour dann auch wirklich angehen kann. mein sprunggelenk war bis gestern noch leicht geschwollen, auch die bewegungsfreiheit war nicht voll gegeben. heute morgen zeigte sich ein positives bild. ich war soweit fit die tour mitmachen zu können. anfangs zwar mit einem unsicheren gefühl, dies änderte sich aber bald.

der aufstieg

ursprünglich wollten unsere bergführer wieder zwei gruppen bilden, ließen uns dann aber kurzfristig wissen, dass sie dies heute doch nicht machen wollten. also gab es auch keinen stress beim start. ich ließ mich weit zurückfallen und genoss ruhe, aussicht und die frische luft. das unwegsame gelände war jedoch nicht für jedermann ein leichtes spiel, weshalb sich die gruppen auf natürliche art und weise teilten. im gemütlichen tempo ging es dann voran bis zur ersten pause. von dort an versuchten Michi und ich wieder an die erste gruppe aufzuschließen – was uns dann auch gelang. dies jedoch mit dem übel einen gipfelsieg zu feiern um dann wieder 400 meter abzufahren und dann wieder aufzufellen und einen weiteren gipfel zu erklimmen – ich hasse es. wenn die sachen einmal ab sind, möchte ich diese bis zum tal nicht mehr herausnehmen müssen. aber gut, der gruppenzwang war zu stark, ich konnte mich nicht durchsetzen.

pulver und ausblick

wenn man dann mal wieder oben ist, hat es sich natürlich gelohnt. der ausblick auf den großglockner und die wartende pulverabfahrt entschädigten außerordentlich. weicher schnee, ein traum. man fällt hin wie in ein kissen voller watte und federn und möchte am liebsten nicht mehr aufstehen. bis der schnee schmilzt, dann wirds nämlich kalt 🙂