bergbauernbuben auf reisen

nach einer vierstuendigen anfahrt, zwischenstopp in traunstein (Michi + so) und abgabe des autos an der park + fly moeglichkeit am franz-josef-strauss flughafen, haben wir unsere voruebergehende destination erreicht. gleich macht sich der online-check-in bezahlt, eine ewig lange schlange reiht sich an den schaltern der gepaeckabgabe der araber. wir warten aber nicht, haben ja schon im internet bestaetigt 🙂

fliege nie wieder lufthansa

wahnsinn welchen service die emirates bietet, vor allem das essen war weltklasse. das entertainmentpaket hat zum kurzweiligen verbleib in der maschine verholfen, wenn das auch zeitweise nicht immer einfach war. Michi und ich wechselten uns regelmaessig im augenzudruecken ab – richtiger schlaf wollte nie aufkommen. dementsprechend sahen wir uns auch im spiegel in dubai und fuenf stunden spaeter dann in colombo.
die einreise gestaltete sich problemlos. so schnell und ohne bloede anmachen von wegen vogelgrippe und so, war ich bisher noch in kein land eingereist.

ein neuer reisepartner

fast schon verzweifelt habe ich vergangene woche auf den diversen flughaefen versucht einen schmusepolster aufzutreiben, vergebens. jener der mch sonst immer bei solchen reisen begleitet hat, weilt entweder noch zu hause, oder ist dem umzugswirrwarr der vergangenen zeit zum ofer gefallen. jedenfalls musste ich einen neuen besorgen. es konnte ja nicht irgendein polster sein. nein, flauschig, zum schmusen, fuer den nacken angenehm und leicht zum waschen … also nicht ganz einfach das ganze. fuendig geworden bin ich dann in dubai am flughafen. Ron Califfo – wurde er getauft 🙂

sauberkeit ist hoch im kurs – das business floriert

direkt nach der visakontrolle stauen sich die kleinen, unuebersichtlichen laeden die bis auf das was sie lagernd haben, alles andere auch verkaufen. so werden auch waschmaschinen in rauen mengen angeboten. ich Michi fragend an und meinte: wir koennten uns doch gleich auch so ein teil mitnehmen. dann stinkt es weniger 🙂 – reiner sarkasmus. zu meiner verwunderung sahen wir mitreisende in scharen mit orignalverpackten waschmaschinen herumlaufen um einen taxifahrer fuer den heimtransport zu akquirieren. verkehrte welt.

wlan ist nicht – abgekoppelt von der welt

angekommen im hotel, durften wir feststellen dass das gebuchte zimmer kein wlan inkludierte. nichts mit kommunikation. macht aber nichts. inzwischen klopft ein sichtlich eigenartiger kellner an der tuer, fragon wir tee oder caffee haben wollen. nichts von beidem, antworten wir. dennoch macht es sich der interessierte laufjunge auf unserem bett bequem und ignoriert unsere hinweise – er moechte doch wieder gehen. stellt sich „taub“, bis er meinte mein englisch sei ein bisschen „little“ weshalb er mich auch nicht verstehen wuerde. interessant dachten wir, zumal bis dato solche probleme noch nicht aufgetreten waren. nach weiterem insisiteren liess er uns dann wieder alleine – heureka.

es fliegt, es fliegt … ein, zwei, tausend drachen

zu fuss, wie es sich gehoert, machten wir uns auf die unbekannte stadt zu erkunden. galle face green war unser ziel. dort sollen sich die einheimischen am strand zum drachenfliegen treffen. auf dem weg dorthin wurden wir mehrmals belehrt doch an diesem „special day“ der „ceremony“ beim regierungspalast beizuwohnen. nicht unser ziel – wir wollen drachen sehen.
am green angekommen, zeigt sich uns ein magisches bild. unzaelhlige drachen trotzen dem kuestenwind in der abenddaemmerung – herrlich anzusehen mit welchem spass jung und alt sich diesem hobby froehnt. zur gemeinsamen erheiterung genossen wir sitzend auf der kuestenmauer selfmade chips aus heimischen kartoffeln (ich bin nach wie vor der meinung es waren keine – Michi ist da anderer meinung 🙂 ).

ein fisch zappelt am tisch

den tagesabschluss suchten wir dann in einem gemuetlichen fischlokal, direkt am strand mit kerzenlicht und ruhiger musik im hintergrund. kredenzt wurde eine gemischte fischplatte mit teilen die wir vorher noch im rohzustand begutachten durften. das essen war ein traum, begleitet mit angenehmen gespraechsthemen und spannenden diskussionen. auch den plan fuer heute haben wir im geiste schon durchgekaut. der panoramazug nach kandy soll es sein …

summa summarum ein lustiger erster tag, ein wuerdiger 33igster geburtstag vom Michi 😉