es fliegt, es fliegt …

die wand noch angezuckert, der boden weich und matschig. dennoch wagten wir den aufstieg in luftige höhen auf den jof di montasio. ohne genau den weg noch das ziel zu kennen, suchten wir den einstieg zum klettersteig. die unabhängige befragung zweier wanderer verlief im sand. zwei unterschiedliche aussagen ließen eine noch eine 50:50 chance offen den richtigen weg einzuschlagen. vorweg, wir entschieden uns für den falschen. als es dann auf halber höhe nicht mehr weiterging, weil uns entweder das bergmassiv den weg versperrte oder eine tiefe schlucht ein fortsetzen unmöglich machte.

erstmal pause

so wurden wir zu einer, wenn auch nicht ungelegenen pause gezwungen. rucksäcke ab und einfach mal ziellos durch die landen schweifen. nach einiger zeit entschlossen wir uns den fels oberhalb zu erklimmen und dort die route fortzusetzen. Michi wartete bereits eine mannhöhe oberhalb auf seinen rucksack und darauf, dass ich ihm diesen reiche. mein unentschlossener griff zum henkel, gab dem beutel den nötigen schwung um richtig fahrt aufzunehmen. im hohen bogen verabschiedete sich der sack in richtung talsohle. noch lachend verfolgten wir den weg des ranzes nach unten ehe wir ihn nicht mehr sahen.

wer suchet, der findet

das lachen ist uns beiden schnell vergangen, als wir realisierten, dass sich im rucksack nicht nur telefon, proviant und dergleichen befand. auch der autoschlüssel war dort eingeschlossen. also konnte die suchaktion beginnen. etwas beschwerlich, zumal die steigung dann doch recht steil für einen geradlinigen abstieg gewesen wäre. also mussten wir über umwege den weg nach unten suchen … ohne jedoch genau zu wissen wie weit und wohin es den rucksack verschlagen hatte. sehr vorteilhaft, dass der beutel mit seiner grauen farbe im gelände auch überhaupt nicht auffällt. ideale tarnung. nachdem wir rund zwei stunden mit suchen verbrachten, kam dann endlich die entwarnung. die rückfahrt war gesichtert und der schlüssel wohlbehalten im rucksack.

die conclusio aus der geschichte war nun wie folgt: telefon und schlüssel immer am mann tragen 😉

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