himmel, hoelle und wieder zurueck

da colombo, die hauptstadt von sri lanka, nicht wirklich viel zu bieten hat, machten wir uns gleich nach der ersten nacht auf ins hochland. kandy sollte unser ziel werden. also hin zum bahnhof und erst mal ein ticket loesen., dann warten, warten, warten … der fuer 12.40 angekuendigte zug trudelte mit etwas verspaetung ein. bis dahin lief alles recht zivilisiert ab, der verkehr mag zwar etwas gewoehnungsbeduerftig sein, ist jedoch harmlos im vergleich zu jenem in dar es salaam oder kampala. die umgebung ist ueberraschend sauber und der bahnhof erinnert ein wenig an jenen in mailand.

gedraengel am bahnhof

als der zug nun endlich einfuhr war alles noch sehr ruhig, bis zu jenem moment wo er stehen blieb. auf einmal setzte sich die gesamte menschenmenge in bewegung und drueckte in richtung eingangstuer. ich hatte den vorteil, dass eine der wagontueren direkt vor mir zum erliegen kam. ich strecke die hand in richtung griff, hielt mich fest, den rest erledigte die drueckende menschentraube hinter mir. hineingedrueckt hatte ich auch sogleich einen wunderbaren sitztplatz ergattert. doch wo blieb Michi? er musste wohl an anderer stelle zugestiegen sein, jedenfalls konnte ich ihn weder sehen noch hoeren.

kartoffeln machen fett

waehrend der fahrt habe ich einen einheimischen jungen kollegen kennen gelernt. er studiert in colombo und war bereits in finnland, schweden und deutschland unterwegs. er wollte mir dann auch noch weiss machen, kartoffeln waeren schlechtes essen, weshalb er nur reis als beilage essen wuerde.

affen und vogelgezwischer

in kandy angekommen ging es erstmal auf direktem wege zu unserer voruebergehenden bleibe, forest glan. ausserhalb von kandy gelegen, umgeben von dschungel, affen und allem was sonst noch kreucht und fleucht. eine spartanische unterkunft, aber sauber und vor allem sind die zimmer sehr gross.das einzige was den einn oder anderen vielleicht stoeren mag ist die sich immer wider abwechselnde geraueschkulisse. zuerst voegel, dann affen, dann … so hat jedes tier seine zeit um die wette zu groelen.

rue de la gac

abends gings dann noch in eines der ortlichen lokale ein happen zu nehmen. war recht gut. wieder zu hause angekommen ging es dann auch gleich ins bett, wir hatten ja einiges vor. doch soweit kam es micht. um 6h morgens machte sich mein bauch bemerkbar. ab auf toilette – f**k. diarrhoe in seiner schlimmsten form. gleich anschliessend setzen kreuz- und gliederschmerzen ein. ab und an wurde das unlustige gefuehl noch zusaetzlich von einem leichten brechreiz heimgesucht. wahrlich nicht die beste zeit meines lebens. heute kann ich wieder auf eigenen beinen stehen ohne das gefuehl zu haben gleich umfallen zu muessen. also werden wir es heute mal mit einer kleinen wanderung rund um den lake kandy versuchen. vielleicht schaffe ich es auch etwas zu essen 🙂