islandporn

das aufstehen am gestrigen morgen war ein leicht stressiges unterfangen. am tag zuvor hatten wir den ausflug zu james bond island gebucht, ohne jedoch zu wissen wann wir denn startklar sein sollten (wir rechneten mit 8h). unser franzoesischer guesthousebesitzer wollte uns die genauen details noch in derselben nacht unter der tuere durchschieben. die betonung liegt bei „wollte“. um 7:30h pochte die thailaendische mama-fuer-alles an unserer tuer. ich war zwar schon wach, aber bei weitem nicht munter. sie insistierte weiter und haemmerte gegen die tuer, gefolgt von „taxi, taxi…“. 

aufwachen im taxi

fuer fruehstueck und zaehneputzen blieb also keine zeit. ins tshirt reinschluepfen, hose anziehen, rucksack umwerfen, die treppen runter und rein ins taxi. dort warteten der fahrer und einige russen auf uns. sichtlich genervt ueber die verspaetung, dennoch gab es keine weiteren bemerkungen. waehrend der fahrt holten wir noch ein bisschen schlaf nach – die zeit verging schnell, alles schien unkompliziert.

leinen los

wir durften uns den dampfer mit zig russen und einigen wenigen anderern nationen teilen. auch aus diesem grund wurden wir getrennt in zwei gruppen – russen und der grosse rest. das wetter hatte sich in der zwischenzeit beruhigt, die sonne kam durch. nicht lange nachdem wir vom. hafen ausgelaufen sind, lachten uns schon die ersten inseln entgegen.

islandporn

eine schoener wie die andere, die nachfolgende interessanter als die vorherige. nur leider allesamt ohne grosse strandabschnitte – wenn ueberhaupt. mit dem kanu hatten wir dann gelegenheit in die vermeintlich verschlossene welt der inselhoehlen einzusehen. faszinierend. weil gerade ebbe war, hatten wir keine grosse schwierigkeit uns durch die engen loecher zu schlaengeln. der guide beherrschte sein handwerk. nach und nach wurde es auch wieder hell – es war als kaeme man in eine andere welt. im inneren der insel war alles offen und bewachsen. wie eine krone inmitten und rundherum im wasser. eine ganz eigene flora und fauna hat sich hier angesiedelt – schoen zum anschauen, ueberleben koennte man jedoch nicht.

james bond island

nach dem abenteuerlichen ritt durch die nautischen schaetze, war erstmal essen angesagt. danach ging es gleich weiter zu james bond island. wie koennte man anders vermuten, hier wurden einst einige episonden eines bond-film gedreht. dementsprechend ueberlaufen war das kleine fleckchen paradies. man kam sich vor wie in einem running-sushi restaurant, nur umgekehrt. in einer karavane zogen alle besucher an den sehenswuerdigkeiten vorbei, ehe man die insel wieder verliess. um aus dem ganzen auh genuegend kasse schlagen zu duerfen, hat man die idylle kurzerhand zum nationalpark erklaert. da kommen dann zum ausflugshonorar noch weitere 300 baht dazu. und dass man sich auch fuer die umwelt richtig interessiert, bzw. dafuer einsetzt faellt einem sofort durch die laermenden und ausserordentlich stinkenden zubringerboote auf. das geld ist also zweckgebunden und findet sich am richtigen platz wieder …

einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen …

die menschenkaravane zog weiter und wir mit unserem schiff zur naechsten insel. dort gab es die gelegenheit zum planschen – diese der Michi fuer sich zu nutzen wusste. ich nahm mit dem kanu vorlieb mal auszutesten, ob denn das nicht die naechste sportart sein koennte 😉 hat in jedem fall spass gemacht.

naechster stop – hoehle 2

beim vierten und letzten stop wurde es noch abenteuerlicher. um durch den engen hoehlenabschnitt durchzukommen, mussten wir fast waagerecht im boot liegen. etwas beaengstigend, wenn man weder nach vorne noch nach hinten sieht und alles rund herum schwarz ist. das einzige licht strahlte die strinlampe von unserem guide aus – mehr ein lichtlein als ein licht 😉 das innere der insel war wieder ein spektakel fuer sich. wunderschoen, glasklares wasser … und viel zu viele leute…

wasser von allen seiten

wir setzten unsere beiden fuesse auf das schiff, begann es auch schon wieder ordentlich zu regnen. donner und blitz umrahmten das spektakel noch. da wir diesmal die erste gruppe waren die einfahren durfte, mussten sich unsere russischen freunde bei hoher see den weg durch den hoehlentunnel graben. wir bekamen draussen ein senationelles regenschauspiel mit beeindruckenden farben vorgespielt.

auf nach bangkok

da sich die reise nun dem ende neigt, starteten wir heute mit dem flieger richtung bangkok. dort haben wir. ja noch einiges anzusehen – also wird uns nicht langweilig 😉