marijuana, hashish, kokain…

eines vorweg, nein – wir haben nichts illegales gekauft oder konsumiert. doch scheint in dieser stadt jeder zweite zu meinen in uns potentielle abnehmer für bewusstseinserweiternde substanzen oder dergleichen gefunden zu haben. mit nichten.
mehrmals wurden wir an diversen orten offenherzig und auffällig unauffällig angequatscht, ob wir denn was haben wollten… die meisten hatten auch gleich das passende gras mit dabei. interessant dass die justiz hier einfach daran vorbeischaut.

was für eine geile stadt

der tag begann, traditionell, mit einer tasse caffee und dem leidigen sinnieren übers wetter. aufstehen und der sonne ins gesicht lachen war leider nicht. trüb präsentierte sich die portugiesische hautpstadt. und auch ein paar tropfen wasser hat petrus nicht für sich behalten können. dennoch ließen wir uns von der situation nicht weiter beeinflussen und haben von der ersten minute an das beste versucht daraus zu machen. was wir nicht wussten, unsere wohnung liegt direkt neben einem der attraktivsten aussichtspunkte der stadt. also ab und hin. erhaben über den hügeln hat man ausblick über alles und jeden. beeindruckend. weiter ging es, zu fuß versteht sich, von einem punkt zum nächsten. dieser ort bietet so dermaßen viele ankerpunkte an denen sich das auge festklammern mag, dass es nun schwer fällt alles in worte zu packen. jede ecke sieht anders aus und dann doch wieder gleich. die kleinen details beschreiben die kleinen unwegsamen, verschachtelten viertel und ihre bewohner. auf den ersten blick jedoch immer unverkennbar – lissabon.

und wir gehen, gehen, gehen…

ohne von einer touristenfalle in die nächste zu tappen, stapften wir frohen mutes die wege entlag. immer der nase nach. von hoch oben, bis hin zum meer war alles dabei. auch einen kurzen exkurs zum shoppen ließen wir uns selbstverständlich nicht nehmen – mit erfolg. tshirts, taschen, hosen und – für die abendliche verpflegung – eine flasche ausgezeichneten portwein & patatine 🙂 das flanieren durch die straßen machte sichtlich spass. die eindrücke sehr vielfältig und immer wieder neu. auch viele katzen boten ihr neugieriges wesen zur schau.

kulinarische highlights

mittags wie abends ließen wir uns feiern. nach ausgedehnter suche nach dem passenden mittagslokal, stießen wir an ein unscheinbares, kleines restaurant direkt an einer mehr oder weniger viel befahrenen straße. es entpuppte sich als geheimtipp. die bruschetta ein traum und auch der risotto zur hauptmahlzeit waren ausgezeichnet. auch musikalisch wurden wir live mit akustischen klängen von led zeppelin – stairway to heaven bei laune gehalten. die positiven schwingungen übertrugen sich somit auch aufs essen. abends, nachdem die portweinflasche nurmehr den satz zu bieten hatte, brachen wir auf zum nahegelegenen fischlokal. wiederum eher verhalten zeigte sich das lokal von aussen. auch innen entsprach es nicht dem flair, das wir bisher von der stadt gesehen hatten. und dennoch war es angenehm – einzig die zugluft durch die nahegelegene eingangstür entsprach nicht ganz unseren vorstellungen. wir verschufen uns jedoch abhilfe, indem wir nach frei werden eines anderen tisches, den platz wechselten. der gegrillte fisch – ausgezeichnet. puristisch, einfach aber oho.

48 stunden 😉

so nahm ein achtundvierzig stundentag sein ende – ein erfolgreicher erster tag in meiner neuen favorti city.