mit motorisiertem zweirad auf abwegen

neue lage, phuket. die insel, die damals vom folgenschwersten zunami heimgesucht wurde ist der aktuelle und vorletzte ort unserer kurzen reise. die anfahrt war etwas muehsam. durften wir ja den weg zum flughafen zu fuss meistern. das einzig gute dabei – um 4:30h wird man von der erbarmungslosen hitze verschont, dafuer rebelliert der koerper wegen schlafentzug. auch deshalb war der erste weg nach der ankunft wie ferngesteuert richtung bettchen.

ein kleines paradies

ein schoenes fleckchen, das muss man sagen. immer wieder kleinere teile des regenwaldes sind hier quer verstreut. doch waren wir wohl offensichtlich nicht die ersten. zwar ist hier gerade nebensaison, man bemekrt aber schon den anlauf zur hochsaison. das zentrum ist gepraegt vom mediterranen jesolo-charme. glitzerende und funkelnde leuchtreklamen an den waenden, ohrenbeteubender laerm und kleine maerkte wohin das auge reicht. wir wohnen etwas ausserhalb, was das ganze viel angenehmer macht.

motorrad fahren…

hier bewegt sich die ganze welt auf raedern, zweiraeder, vierraeder, mit und ohne motor – wichtig nur, es laeuft. weil die ausmasse der insel nicht allzu gross sind, wollten wir diese auch mit einem scooter erkunden. unser guesthousebetreiber, ein franzose aus corsica (vielleicht im exil)  beschaffte uns prompt das noetige explorer-equipment. zwei starkmotorisierte scooter sollten es sein. dass ich meinen fuehrerschein in meinem auto in wien habe liegen lassen, war im mietprozedere nicht einmal eine nennung wert. schnell einen wisch unterschreiben und los gehts.

big buddha

der start war nocht schwer. etwas gewoehnungsbeduerftige verkehrsituation verunsicherte anfangs zwar leicht, ging dann aber mit zunehmenden kilometern. das erste unserer ziele war der big buddha auf einem der vielen huegel auf der insel. ein beeindruckendes bauwerk. aus weissem marmor ragt er empor. weiter ging es dann zu einer ebenso beeindruckenden tempelanlage. verziert bis ins kleinste detail, farbenfroh und immer wieder goldig funkelnd. so praesentiert sich das areal, in dem wir einige zeit verbrachten.

leidende elefanten und voegel in kaefigen

leider lebt der tourismius hier auch entscheidend davon, dass es scheinbar noch immer genuegend besucher gibt, die sich von elefanten durch die gegend tragen lassen wollen. im vorbeifahren mit dem moped haben wir einige solche anbieter gesehen. ein trauriges bild, wie sich der kleine babyelefant staendig versucht von der fussfessel zu loesen. mit wenig erfolg. ein gleichermassen beengendes bild zeigte sich uns beim besuch einer vogelfarm. fuer die region exotische tiere wurden hier in kaefigen eingesperrt und abgelernt irgendwelche kunststuecke zu zeigen. verkauft wurde es uns anders.

beachbar

mit grosen schritten machten wir uns auf den weg eine angenehme strandsituation fuer uns zu finden. fuendig wurden wir bei einem altn fischerdorf. rusitkal aber herzlich wurde man hier begruesst. streundende katzen spielten sich mit dem fischernetz. kinder rangelten um das beste schwert. die welt scheint hier noch weitgehend in ordnung zu sein. der frische limettensaft mit unglaublich viel zuckeranteil schmeckte vorzueglich und die ruhe passte ins nostalgische bild.

buchten, sonnenuntergang und meer

weiter ueber die gut ausgebaute kuestenstrasse, kamen wir an zahlreichen buchten, traumstraenden und aussichtspunkten vorbei. selbstverstaendlich liessen wir es uns nicht nehmen auch alles in bildern festzuhalten. ein gelungener tag.