paradiesische zustaende

ayubowan!

neun uhr morgens, sonnenstrahlen reizen die augen, ich will sie aber noch nicht aufmachen. Michi, der schon seit einigen minuten im bad herumkramt liess sich die freude mich mit seiner zart aus seinem mund stroemenden lebensfreude und lautem:“herr bierbauer(!)“, gefolgt von „manuel“, zu wecken, nicht nehmen. beide male reagierte ich mit leichtem kopfschuetteln, bis ich mich dann doch uebereden liess die vertikale mit der horizontalen lage zu tauschen.

erstmal fruehstueck

ein klassisches fruehstueck bekamen wir serviert vom ueberaus freundlichen hausbesitzer. einige scheiben toastbrot, fruechte, butter, marmelade und kaffee. tee waere wahrscheinlich die bessere wahl, doch die macht der gewohnheit macht auch hier, fernab von zu hause, nicht halt. jetzt, eine woche nach unserer abreise kommt erstmals so richtig das gefuehl von urlaub auf. beim morgentlichen fruehstueckstisch sitzen, die zeit komplett vergessen und sich einfach nur damit zu beschaeftigen was im hier und jetzt passiert. ein erfuellender zustand.

abtauchen

kings of leon – sex on fire, droehnt ueber die kopfhoerer waehrend ich im band eins den artikel zu sinn und unsinn einer steuerreform, deren schwierige umsetzung und sich dahinter verbergenden risiken lese. themenstellungen, die mir aktuell so weit entfernt wie gleichermassen surreal vorkommen, dass es schon fast beunruhigend wirkt. dennoch ein seeliger zustand voller glueckempfinden und zufriedenheit inmitten dieser malerischen natur, umgeben von teeplantagen, huegeln und vereinzelt verstreuten haeusern seine zeit verbringen zu duerfen. die zeit scheint still zu stehen, nichts stoert die ruhe und einsamkeit, absolut nichts. und so lese ich weiter, die liquidation einer bank in slovenien …

angekommen im paradies

gestern morgen hatten wir uns bereits auf den weg nach hatton gemacht. mit dem zug versteht sich. ein beschaulicher kleiner ort auf knappen 1000m gelegen. ausserhalb des ortes weit und breit nur teeplantagen. saftiges gruen wohin das auge reicht, immer wieder unterbrochen von haeusern oder kleinen siedlungen, ansonsten aber nichts. nachdem wir unsere unterkunft fuer die kommenden zwei tage gefunden hatten – auf einem hang mit ausblick richtung see – starteten wir dann auch sogleich die erkundungstour. die heimischen wasserfaelle waren das ziel. die wetterlage war wenige entspannt, ebenso die temperaturen. regen und kaelte, brrr. aber wir hatten ja unser rainjacket mit dabei 🙂 nachdem das wetter zum weiteren verweilen nicht unbedingt einlud, kehrten wir noch zur teatime in eine der fabriken ein, ehe wir wieder richtung guesthouse fuhren und dort den abend ausklingen liessen.

wanderung hoch hinaus

heute in der nacht werden wir dann den heiligen berg, den adam’s peak besteigen. den erzaehlungen zufolge soll wohl die beste zeit fuer einen gipfelsieg in den fruehen morgenstunden sein. das heisst um ein uhr morgens gehts los, dass wir dann auch noch vor sonnenaufgang am gipfel stehen. gestern durften wir schon einen ersten blick auf den gipfel erhaschen. umgeben von nebel und wolken, zeigte sich der gipfel kurz auf der heimfahrt von den wasserfaellen …