rock or bust – AC/DC

gestern abend war es soweit, die australische seniorenrocketruppe hat zum fest am red-bull-ring geladen. nachdem Alex bereits vor weihnachten die karten besorgt hat, ging es nun nur mehr darum, zur rechten zeit hinzukommen. am dienstag war ich noch ewig, von deutschland kommend, auf der autobahn. stau, stau, stau… die leiden, die ein verlängertes wochenende so mit sich bringen. abends um acht war ich dann auch zu hause. die zeit zum packen, wollte ich mir dennoch nicht mehr nehmen. einfach erst mal schlafen gehen. 

in der ruhe liegt die kraft

natürlich habe ich am donnerstag erst mal verschlafen. so zur einstimmung. das heisst, eigentlich nicht. wenn ich gleich um 06.33 uhr wie ich wach geworden bin, auch aufgestanden wäre. bin ich aber nicht. also lag ich um acht immer noch im bett. wollte aber eigentlich um diese zeit schon unterwegs richtung knittelfeld sein. nun gut – eile mit weile. ich musste ja noch zusammenpacken, nicht nur für den konzertbesuch, sondern auch für die hochzeit vom Karl, die am samstag in bruneck über die bühne geht. also gut, alles in den koffer rein und ab ins auto. »habe ich alles« dachte ich mir… »hm… doch – eh, nein. der anzug. ohne wird schwierig« also kommando retour, anzug holen und auf gehts.

einparken + in stimmung kommen

die anreise verlief problemlos. war ja auch noch nicht wirklich viel los um 10 am veranstaltungsgelände. dennoch, das partyfeeling war überall spürbar. das wetter sollte auch mitmachen – bis auf ein paar wenige regentropfen blieben wir verschont vom großen nass. im gegenteil – die sonne war teilweise so stark, dass ich heute ein kleines andenken im gesicht mit mir herumtrage 😉 hätte man nur früher daran gedacht, sich mit sonnencreme einzuschmieren… das sollte die gute laune aber nicht weiter trüben. weit und breit nur gut gelaunte menschen.

warten, warten, warten…

Alex und ich vertrieben uns die wartezeit mit lustigen gesprächen, hi und da einem hopfenblütentee und zwischendurch auch mal was zum beissen. es sollte ja noch ein langer tag werden. mehr zufällig als geplant haben wir dann auch noch Michi, Andrea und Co. getroffen. besser konnte es uns nicht gehen – Michi hatte wavebreaker-tickets 🙂 da gehen wir doch glatt mit 🙂 das war wohl das beste was uns passieren hat können. ohne drängeln, ohne anstehen, ohne den platz auf lange sich behaupten zu müssen, standen wir direkt vor der bühne. beste sicht und die versorgung klappte dank mobiler schankautomaten auch prächtig. einzig das geldproblem konnten wir nicht lösen. ich hatte ja intelligenterweise kein bargelt mit eingesteckt – liegt noch zu hause auf der kommode – und bankomat gab es hier auch weit und breit keinen. also musste Alex vorerst alles übernehmen, bis der zeitpunkt kam, an dem wir beide ohne euros dastanden 😉 war aber nicht weiter schlimm…  unsere letzten finanzreserven haben wir noch in ein lebensrettendes kebap kurz vor dem schlafengehen investiert.

das konzert

fenomenal, geil und unübertrefflich. mehr gibts da nicht zu sagen.

nach dem konzert

ohne große eile bewegten wir uns in richtung auto – dem Alex sein passat diente uns als unterkunft. zwar nicht ganz so bequem wie das bett zu hause, aber in jedem fall trocken und sicher. dann gingen die lichter aus… mein weg heute morgen führte mich über das murtal in richtung heimat. nun zu hause angekommen, gibt es wieder zeit zum ausspannen, regenerieren und schlafen 🙂 gute nacht.