um die wette strahlen

sensationelles wetter begrüßte uns am samstag morgen. strahlend blauer himmel, kein wölkchen weit und breit zu sehen. einzig eine steife brise veranlasste das ankleiden wärmender textilien. 

motivation im keller

aufwachen, aufstehen, zähneputzen und energiegeladen zum frühstück. so oder so ähnlich schaute das prozedere an den ersten tagen noch aus. am samstag dann ein verdrehtes bild. Michi und ich, beide von unseren blasen an den füßen leicht gezeichnet, hatten darauf vergessen den wochenendwecker umzustellen. dennoch konnte ich mich auf meine innere uhr verlassen, die mich pünktlich um 6.00 uhr aus dem schlaf riss. ich dachte nur „oh nein, weiterschlafen – vielleicht verpennen wir ja alles…“. der wunschgedanke hielt nicht lange einzug, Michi brachte seinen körper – zwar widerwillig, aber immerhin – eine halbe stunde später als gewohnt in die vertikale. also musste ich auch raus aus dem bett. bääähhhh!!!

zieländerung

anfangs stand das „böse weibele“ am plan, doch die starken windböen an den gipfeln veranlassten unsere bergführer das ziel kurzfristig zu ändern. stüdelhütte war das neue ziel. ausgangspunkt war ohnehin immer derselbe, insofern kein großes drama. Michi und ich ließen uns leicht abfallen und gingen heute mal ein gemütliches tempo. schritt für schritt dem gipfel näher und dabei die natur und das traumwetter genießen. einfach wahnsinn, welches geschenk uns an diesem tag der wetterfrosch gemacht hat.

genusswanderung

der aufstieg war ein genuß. immer wieder kurz halt machen, innehalten, umsehen und alles einfach nur auf sich wirken lassen. auch wenn ich den weg schon einige male beschritten habe, ist es immer wieder faszinierend was die natur erschaffen hat, in welcher harmonie hier alles in einklang zu sein scheint. eine kleine „gams“ beim „grasen“ konnten wir beim aufstieg ebenso betrachten, wie den abgang einer steillawine über die felsen abseits der hänge. beeindruckend.

dem balsius entgegen

mit zunehmender höhe wurde dann auch der wind immer stärker. zähne zusammenbeissen und entgegendrücken. auf der zielgeraden zum gipfel kreuzten unseren weg auch einen scheintoten wanderer samt bergführer. keuchend, kreischend und nach luft ringend kämpfte er sich den berg hoch. schien leicht fahrlässig was der bergführer da so unternahm den offensichtlich überforderten gast hochzubringen. ging aber scheinbar nochmal gut aus.

gruppengipfelfoto

kurz in der hütte nochmals frisch gemacht, standen wir auch schon wieder parat die abfahrt zu meistern. vorher gab es aber noch die gelegenheit zum einzigen gruppengipfelfoto.

danke Euch allen

war auf jeden fall ein spass und die mühen wert! wieder neue bekanntschaften gemacht, interessante gleichgesinnte kennengelernt bei denen wiedersehen freude bereiten wird. auf ein nächstes mal! bis dahin – berg heil!