zurueck im (alltags-)leben

lange war sie, die rueckreise. lange aber recht kurzweilig. nachdem wir am donnerstag vormittag standesgemaess mit dem zug hikkaduwa wieder verlassen und uns auf den weg nach negombo begeben haben, stand am freitag morgen die heimreise auf dem plan. um 5h war tagwache. eigentlich haette ich bis 6.30h liegen bleiben koennen, aber da hatte mein koerper wohl etwas dagegen. keine ahnung was mir den schlaf geraubt hat, ich war jedenfalls putz munter und ready for take off. mit dem shuttle-taxi ging es dann im stroemenden regen – der gemuetszustand wurde vom wetter widergespiegelt – zum zwanzig minuten entfernten flughafen. dort verlief alles reibungslos. gepaeckabgabe, einchecken, ausreisen – alles in einem abwasch. dann noch die letzten souveniers kaufen und seit langer zeit wieder mal einen geniessbaren caffee trinken :-). dann ab in den flieger und auf nach dubai.

hallo europa

um 19.30h ortszeit erreichten wir wieder europaeischen boden, muenchen. kurz und unerkannt durch die polizeischleusen vorbei, noch schnell auf toilette und da wartete schon unser flughafentransfer zum auto auf uns. rein das gepaeck in den wagen, schnell auf die autobahn – ein kurzer anruf zu hause – und ein pitstop in traunstein. dann war ich wieder alleine im auto. immer noch wach und nicht muede dem voralpenkraeuz entgegen. meine augenlider werden schwach, das auge hektisch und ich abwesend. „bei der naechsten muss ich raus“, dachte ich zu mir selbst.

fatales nickerchen

und da passierte es schon. in dem augenblick der konzentration auf die fahrbahn, die vorausfahrenden lichter, der nebel … da brach ich weg. ein unachtsamer moment und ich nickte ein. das volan kippte nach rechts, ich sofort wieder wach, riss es nach links und war vollgepumpt mit adrenalin. hellwach und voller angst vor mir selbst. ein kalter schauer lief mir ueber den ruecken. was sollte ich nun tun – mitten auf der autobahn stehen bleiben war keine alternative. also doch weiter bis zur naechsten ausfahrt. angekommen, was essen, cola trinken und mich wieder sammeln. 100 km noch bis graz. „das wird schon gehen, jetzt bin ich ja wieder wach“, sagte ich zu mir selbst. zwei mal noch musste ich auf dieser distanz rechts abfahren aus angst einen schrecken mit kurzem ende erleben zu muessen. 2h morgens war es, als ich dann in meiner wohnung eintrudelte. umziehen und rein ins bett.

schlafen ist nicht

unverstaendlicherweise war ich um 7h dann schon wieder fit und voller energie fuer neue taten. erstmal alles waschen, wohnung putzen, buegeln und den urlaub aufarbeiten. eine schoene zeit mit einem freund den ich an einigen stellen neu kennen lernen durfte, die unzaehligen eindruecke des landes, der menschen die unseren weg begleiteten und schliesslich auch die vielen neuen persoenlichen erkenntnisse. letztere beduerfen zwar noch einiger zeit um den succus auf den punkt zu bringen, doch ist es schon mal ein anfang.

jetzt ist wieder alltag.

leider.