zuruecklehnen + entspannen

die vergangenen tage liessen wir entspannt angehen. noch in tissa starteten wir spaet nachmittags einen ausflug in den bundala national park. ist an sich bekannt fuer seine gefluegelte artenvielfalt aber auch elefanten sollten dort zu sehen sein.

voegel, affen und co bekamen wir reichlich vor die linse. die grauen dickhaeuter blieben uns trotzdem weiterhin verwehrt. zudem setzte nach circa zwei stunden fahrt der monsun ein – kein lustiges schauspiel. unser wagen hatte keine fenster, war offen, musste somit mit planen abgedeckt werden. dies wirkte sich sehr zum nachteil unserer aussicht aus. die restliche fahrt durch die wildnis sassen wir fast im dunkeln.

body-board-surfing

der kleine zwischenfall in mirissa schreckte Michi keineswegs zurueck, die wellen nicht doch noch zu baendigen – warum auch? er machte sich einen spass im salzigen nass. ich hielt mich vorerst an das anraten meines arztes nicht gleich wieder ins wasser zu tauchen. der vorsatz blieb einer – konnte dem planschen nicht widerstehen, zu verlockend. aber dieses mal ohne body-board. auch die hier beheimateten ayurveda-farmen wollten wir noch auskosten. ganzkoerpermassage am nachmittag und das leben meint es gut mit dir. abends gab es dann traditionell eine gemischte fischplatte – traum. den fisch durften wir uns vorher beim fischer aussuchen, ehe ihn der koch zubereitete und auf den grill warf.

hikkaduwa

mittlerweile in hikkaduwa angekommen, geniessen wir weiterhin die zeit am strand, der sonne und dem leichtsinn im leben. wir sinnieren ueber sinn und unsinn unseres daseins, ueber frauen und der geistigen luecke die uns maenner von ihnen trennt (wahrscheinlich macht genau das den reiz an ihnen aus – reine annahme 😉 ). und die zukunft – ja auch sie ist thema, was wird kommen, was wird sein und welche optionen stehen einem offen … die zeit wirds zeigen.

auf nach galle

fuer heute haben wir uns wieder ein sightseeingziel auserkoren, galle. eine stadt mit 130.000 einwohnern, kolonialem flair und langer geschichte. zuerst die chinesen, dann portugiesen, ehe die hollaender und schliesslich die briten besitzansprueche ueber die stadt aeusserten.

dutch fort

mittlerweile UNESCO weltkulturerbe, bezeichnet den alten stadtkern, der von einer mehreren meter dicken und 2,5 km langen mauer umgeben ist. hier scheint die zeit stehen geblieben zu sein. sehr viel charme aus der kolonialszeit spiegelt sich hier an den bauten der vielen vorangegangenen generationen, religionen und nationen. bunt gemischt, teils verfallen, teils renoviert, in summe aber geblieben was es war – ein handelszentrum.
wir besuchten gespannt eines der oertlichen museen – zugegeben, die ausgestellten objekte wirkten wie ein sammelsurium aus zeitzeugen der vergangenheit. lieblos zur schau gestellt, fast wie eine beutekammer einstiger grossmaechte. dennoch war der besuch recht interessant. handwerker liessen sich ueber die schultern schauen, beim kloeppeln, beim gold giessen oder beim edelstein schleifen … alles zum zwecke des nachschubs fuer unzaehligen juwelierhaendler entlang der strassen.
wir liessen die stadt noch einige zeit auf uns wirken, streiften durch die engen gassen – ein einfaches treiben entlang des weges und dem schaffenden volk.

morgen, so der plan, gehts zum schnorcheln und wellenreiten. mal sehen was der tag so bringen mag …